RZ//automation

Prozessautomatisierung für Kanzleien

Fristenmanagement, Dokumenteneingang und Mandantenkommunikation automatisiert – DSGVO-konform, self-hosted, ohne Cloud-Risiken.

Typische Probleme
in Kanzleien

Digitalisierung Kanzlei bedeutet nicht, neue Software einzuführen – sondern bestehende Abläufe zu entlasten. Diese Reibungspunkte sind in der Praxis am häufigsten.

Fristendruck ohne System

Fristen sind das Rückgrat jeder Kanzlei – und gleichzeitig die größte Fehlerquelle. Wer Fristen manuell in Kalender einträgt oder per Gedächtnis verwaltet, riskiert Versäumnisse mit erheblichen Folgen für Mandanten.

Manueller Dokumenteneingang

Eingehende Unterlagen per Post, E-Mail oder Fax landen in verschiedenen Kanälen. Jedes Dokument muss manuell gesichtet, dem Mandat zugeordnet, umbenannt und abgelegt werden – täglich, mehrfach.

Fehlende Mandantenkommunikation

Mandanten warten auf Rückmeldung. Ohne automatisierte Status-Updates müssen Anwälte und Mitarbeiter manuell kommunizieren – oder Anfragen häufen sich im Posteingang.

Aktenablage per Hand

Neue Mandate bedeuten neue Ordner, neue Verzeichnisse, neue Checklisten. Wer das manuell anlegt, verliert Zeit und macht Fehler bei der Struktur – was spätere Suche erschwert.

Was wir automatisieren

Fünf konkrete Use Cases der Automatisierung Kanzlei – von der ersten Unterlagenablage bis zur Abrechnungsvorbereitung.

1

Dokumenteneingang

Eingehende Unterlagen – ob per E-Mail, Upload-Portal oder digitalisierter Post – werden automatisch klassifiziert, dem zugehörigen Mandat zugeordnet und in die Aktenstruktur eingeordnet. Dokumente werden standardisiert benannt. Fehlende Belege oder unvollständige Unterlagen werden automatisch markiert und der zuständigen Person gemeldet. Die Kanzlei gewinnt täglich Stunden zurück.

  • Automatische Klassifizierung nach Dokumententyp
  • Zuordnung zum Mandat über Aktenzeichen oder Absender
  • Standardisierte Benennung und Ablage
  • Benachrichtigung bei unvollständigen oder unklaren Unterlagen
2

Fristenmanagement

Fristen aus eingehenden Dokumenten, Gerichtsbeschlüssen oder Mandantenunterlagen werden automatisch erkannt und in einem zentralen Fristenkalender erfasst. Erinnerungen werden automatisch X Tage vor Ablauf versendet – an die zuständige Person oder das gesamte Team. Bei fehlender Reaktion eskaliert das System. Kein Fristversäumnis mehr durch manuellen Übertragungsfehler.

  • Fristen aus Dokumenten automatisch erkennen und erfassen
  • Individuelle Erinnerungskaskaden pro Fristtyp
  • Eskalation bei fehlender Reaktion
  • Überblick über alle laufenden Fristen auf einen Blick
3

Mandantenkommunikation

Wenn Mandanten fragen, wie es mit ihrer Sache steht, kostet das Beantworten Zeit. Automatisierte Status-Updates informieren Mandanten proaktiv über relevante Schritte: Eingang bestätigt, Dokument geprüft, nächster Schritt eingeleitet. Rückfragen, die per Formular oder E-Mail eingehen, werden automatisch quittiert und kategorisiert. So entstehen keine offenen Kommunikationsenden.

  • Proaktive Status-Updates an Mandanten
  • Automatische Eingangsbestätigung bei Anfragen
  • Kategorisierung und Weiterleitung von Rückfragen
  • Keine offenen Kommunikationslücken
4

Aktenstruktur & Mandatsanlage

Wenn ein neues Mandat angelegt wird, beginnt die Automatisierung. Aus dem Mandantenformular oder der ersten E-Mail werden Basisdaten übernommen, eine standardisierte Ordnerstruktur angelegt und eine Checkliste für die Bearbeitung erzeugt. Jede neue Akte folgt derselben Struktur – konsistent, nachvollziehbar, ohne manuelle Handarbeit.

  • Neue Mandate automatisch anlegen und strukturieren
  • Basisdaten aus Formular oder E-Mail übernehmen
  • Standardisierte Ordnerstruktur erzeugen
  • Bearbeitungs-Checkliste automatisch erstellen
5

Abrechnungsvorbereitung

Zeiterfassung, Auslagen und Kostennotizen werden automatisch gesammelt und pro Mandat zusammengestellt. Fehlende Einträge werden erkannt und gemeldet. Das Ergebnis ist eine vollständige Abrechnungsgrundlage, die für die finale Prüfung und den Versand vorbereitet ist – ohne stundenlanges Nachfassen in verschiedenen Systemen.

  • Zeiterfassungseinträge pro Mandat zusammenführen
  • Auslagen und Kostennotizen automatisch zuordnen
  • Vollständigkeit prüfen und Lücken melden
  • Abrechnungsentwurf zur finalen Freigabe vorbereiten
Datenschutz & Berufsrecht

DSGVO-konform.
Mandantenvertraulich.

Automatisierung Rechtsanwalt bedeutet, dass mandantenbezogene Daten dieselbe Vertraulichkeit genießen wie jedes andere Kanzleigeheimnis. Kein Workflow verlässt Ihre Kontrolle.

Keine mandantenbezogenen Daten in der Cloud

Alle Workflows laufen auf Ihrer eigenen Infrastruktur oder einem deutschen Server. Mandantendaten verlassen niemals Ihre Kontrolle und werden nicht an externe SaaS-Dienste weitergegeben.

Anwaltsschwiegepflicht gewahrt

Die technische Umsetzung berücksichtigt die berufsrechtlichen Anforderungen: Keine Inhalte mandantenbezogener Kommunikation fließen in Dienste, die außerhalb Ihrer Kontrolle stehen.

DSGVO-konformer Betrieb

Datenschutz by Design: Workflows werden so gebaut, dass nur notwendige Daten verarbeitet werden. Auf Wunsch erhalten Sie eine Dokumentation der Datenflüsse für Ihr Verarbeitungsverzeichnis.

Self-hosted bedeutet konkret

Betrieb auf Ihrer eigenen Infrastruktur oder einem deutschen Server
Keine Weitergabe von Mandantendaten an externe SaaS-Dienste
Volle Kontrolle über Zugriffsberechtigungen
Dokumentation der Datenflüsse auf Anfrage

Typisches Projekt

So läuft die Zusammenarbeit ab – von der ersten Analyse bis zum laufenden, dokumentierten Workflow.

1

Analyse

Wir schauen auf die häufigsten Abläufe Ihrer Kanzlei: Wo verbringen Mitarbeiter die meiste Zeit? Welche Schritte sind fehleranfällig? Was wird täglich wiederholt?

2

Datenschutz-Klärung

Vor dem Aufbau klären wir gemeinsam, welche Daten verarbeitet werden und wie die technische Infrastruktur aussehen muss, um Ihre Anforderungen zu erfüllen.

3

Aufbau & Test

Der erste Workflow wird mit Testdaten aufgebaut und vollständig geprüft. Erst nach Freigabe geht er in den Produktivbetrieb.

4

Übergabe & Dokumentation

Sie erhalten eine vollständige Dokumentation – Abläufe, Datenflüsse, Fehlerbehebung. Und einen direkten Ansprechpartner für Änderungen.

Häufige Fragen

Was Kanzleien uns am häufigsten fragen, bevor wir anfangen.

Ist die Lösung DSGVO-konform und vereinbar mit der Anwaltsschweigebpflicht?

Ja. Alle Workflows werden so konzipiert, dass mandantenbezogene Daten ausschließlich auf Ihrer eigenen Infrastruktur oder einem deutschen Anbieter verarbeitet werden. Es findet keine Übertragung an externe Cloud-Dienste statt. Auf Wunsch erstellen wir eine Dokumentation der Datenflüsse für Ihr Verarbeitungsverzeichnis.

Funktioniert die Automatisierung mit unserer Kanzleisoftware?

In vielen Fällen ja – entweder über direkte Schnittstellen oder über E-Mail-basierte Integration. Gängige Systeme wie RA-MICRO, AnNoText, Actaport oder auch einfache Ordnerstrukturen lassen sich anbinden. Im ersten Gespräch prüfen wir, was technisch sauber umsetzbar ist.

Was passiert, wenn ein automatisierter Schritt fehlschlägt?

Das System erkennt Fehler sofort und informiert die zuständige Person. Der Vorgang kann manuell weitergeführt werden. Kein Mandatsvorgang geht verloren – der Workflow ist so abgesichert, dass Fehler immer sichtbar werden.

Wie lange dauert es bis zum ersten laufenden Workflow?

Für einen klar definierten Use Case – zum Beispiel die automatische Dokumentenablage bei Eingang – rechnen wir mit zwei bis drei Wochen vom ersten Gespräch bis zum Produktivbetrieb. Komplexere Abläufe mit mehreren Schritten dauern entsprechend länger.

Welcher Ablauf kostet Ihre Kanzlei täglich Zeit?

Ein kurzes Gespräch mit dem RZ//automation Team reicht – wir schauen gemeinsam, was sich lohnt zu automatisieren.